• Tradition oder Veränderung – Schönheitsideale

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    Als Schönheitsideale bezeichnet man eine zeitgemäße Vorstellung von Schönheit innerhalb einer Kultur. Hierbei bezieht sich dieser allgemeine Begriff in der Regel auf das Aussehen von Körper und Gesicht eines Menschen. Alles andere, wie zum Beispiel Kleidung, Frisuren oder sogar Schmuck, werden als Mode deklariert.

    Schönheitsideale gelten in den Kulturen für beide Geschlechter, dabei spielt die Wahrnehmung und das Selbstverständnis eine größere Rolle für Frauen als für Männer. Schönheitsideale wandeln sich im Laufe der Zeit und als Ideal gilt und galt, was als besonders typisch männlich oder weiblich gilt.

    Bildmaterial: pixabay.com

    Im Laufe der Jahrhunderte wandelten sich die Schönheitsideale doch erheblich. So waren zur „barocken“ Epoche innerhalb Europas fülligere Formen angesehen. Derzeit wird eher eine schlanke Figur als ideal erachtet. Eine makellose weiche und weiße Haut galt nicht nur in Europa als eines der wichtigsten Merkmale einer schönen Frau, was sich im Laufe des 20. Jahrhunderts ebenfalls änderte. Sonnengebräunte Haut stand trotz früher Hautalterung für puren Luxus und Urlaub im Süden.

    Seit Anbeginn der Menschheit werden die unterschiedlichsten Mittel und Methoden angewandt, um den geltenden Schönheitsvorstellungen zu entsprechen. Hierbei werden Kleidung, Schmuck verwendet oder auf direkte Veränderungen am Körper zurückgegriffen.

    Bildmaterial: pixabay.com

    In einigen Ländern und Kulturen sind drastische Eingriffe zum Entsprechen eines Schönheitsideals bekannt. So zum Beispiel gibt es die scheinbare Verlängerung des Halses durch Messingringe, das Einlegen von Scheiben in die Ohren oder Lippen, sogenannte „Tellerlippen“ oder aber das Tätowieren der Haut. Diese gezielten Veränderungen dienen nicht nur der Attraktivitätssteigerung, sondern zielen auf eine Zugehörigkeit einer bestimmten Klasse oder eines Clans ab.

    Somit spiegeln Schönheitsideale auch immer bestehende Machtverhältnisse der jeweiligen Gesellschaft wider. Menschen, die nicht den vorherrschenden Schönheitsidealen entsprechen, können wesentliche Nachteile erleiden. Diese sind von verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel dem Geschlecht abhängig und können in Form von Diskriminierung ausgelebt werden.


    Die Autorin Dhonielle Clayton greift in ihrem Buch “The Belles – Schönheit regiert” die kontroverse Thematik auf. Was so märchenhaft beginnt und mit einem wundervoll blumigen Schreibstil untermauert wird, stimmt letzten Endes Nachdenklich.

    Mit diesem Buch und einer äußerst umstrittenen Thematik, wird der Gesellschaft auf sehr provozierende Art und Weise, ein Spiegel vor Augen gehalten. Es wird sicherlich nicht den Geschmack eines jeden Lesers treffen. Mich hingegen hat es wachgerüttelt, nachdenklich gestimmt, aber auch gut unterhalten. Es ist schon einige Zeit verstrichen, als ich das Buch beendet habe und doch kehrt es immer wieder in meine Gedanken zurück. Es wirkt nachhaltig, da ich angehalten bin, über aufgezeigte Verhaltensweisen und angestrebte Ideale nachzudenken.

    Neugierig geworden?

    In meiner Rezension erhaltet ihr weitere Informationen zum Buch.

     

     

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    ©Authors Assistant, Planet! Verlag, Designer
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    2 Kommentare

    1. 19. Februar 2019 / 18:32

      Huhu liebe Nadine,

      das wird jetzt eines meiner nächsten Bücher, die ich lese und ich bin sehr gespannt, wie es mir gefallen wird. Toller Beitrag! 🙂

      Liebe Grüße
      Marion

      • 19. Februar 2019 / 20:06

        Liebe Marion,
        ich bin sehr gespannt wie es dir gefallen wird. Ich wünsche dir viel Freude beim lesen.
        Liebste Grüße
        Nadine

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