• Rezension: Wächter – Wahre Liebe ohne Chance ( Band 1 der Wächter – Saga ) von Jessica Stephens

    Um den Auftakt „Wächter – Wahre Liebe ohne Chance“ von Jessica Stephens, schlich ich schon eine ganze Weile herum, denn das Cover erregte meine Aufmerksamkeit. Die Geschichte erinnerte mich in leichten Zügen an die „Bitter & Sweet – Reihe von Linea Harris und konnte mich gut unterhalten.

    Seit Melodys einundzwanzigsten Geburtstag sind gerade einmal ein paar Tage vergangen, als sich mit einem mysteriösen Brief ihre Lebensplanung schlagartig verändert. Da sie durch die Abstammung ihrer Mutter das Wächter-Gen geerbt hat, eröffnet sich für sie eine unbekannte magische Welt. Aber in dieser Welt der Wächter und Hüter gibt es eine unumstößliche Regel „Liebesbeziehungen sind verboten.“ 
    Zu Beginn scheint diese Regel für Melody unwichtig, bis sie auf den charmanten Ethan Collister trifft, welcher ihre Welt auf den Kopf stellt. ( Quelle )

    Melody erhält kurz nach ihrem 21. Geburtstag einen mysteriösen Brief, der ihre komplette Lebensplanung auf den Kopf stellt. Da sie durch ihre Mutter, ein Wächter Gen geerbt hat, muss sie sich nun mit der Ausbildung eines Wächters, vertraut machen. Ihr eröffnet sich eine völlig neue und magische Welt, in der Liebesbeziehungen strengstens untersagt sind. Doch dann trifft sie auf den gutaussehenden Ethan, der ihre Gefühlswelt völlig auf den Kopf stellt.

    „Wie unfair diese Welt nur sein kann. In diesem Moment wurde mir das erste Mal bewusst, was die Verpflichtungen eines Wächters bedeuten und wie es sein würde, ohne Liebe zu leben.“ (Pos. 919)

    Der Einstieg fiel mir Dank des leicht zu lesenden und flüssigen Schreibstils recht leicht. Die Thematik bietet in diesem Genre nichts Neues, denn schon nach den ersten gelesenen Seiten, wurde ich an die Bitter & Sweet Reihe von Linea Harris erinnert.
    Melody ist anfänglich ein sehr unscheinbarer und schüchterner Charakter. Sie agiert oftmals, ohne zu hinterfragen, was sich im weiteren Verlauf aber ändert. Zunehmend gewinnt sie an Mut und Stärke und stellt sich der drohenden Gefahr und den bestehenden Intrigen.
    Ethan stellt hierbei einen Charakter dar, den ich bisher nicht einzuschätzen vermag. Er erscheint mir sehr geheimnisvoll, mysteriös und löste durch sein undurchschaubares Verhalten einen Zwiespalt in mir aus. Im ersten Moment agiert er sehr liebevoll, charmant, und witzig, um im nächsten Augenblick sehr kühl und abweisend, aufzutreten. Gerade dieser Aspekt, ließ die entstehenden Emotionen zwischen Ethan und Melody, etwas blass erscheinen.
    Die Ausbildung, sowie die Schauplätze wurden sehr bildlich und detailliert beschrieben. Es bereitete mir große Freude zu verfolgen, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten ein Wächter erlernen muss, um als solcher tätig zu werden.
    Das Ende gestaltete sich für mich sehr überraschend und macht mich nun sehr neugierig auf den zweiten Teil der Wächter – Saga.

    Die AutorinJessica Stephens hat mit ihrem Auftakt der Wächter Saga „Wächter – Wahre Liebe ohne Chance“, ein unterhaltsames Debüt hat erschaffen. Es besticht nicht nur durch eine seichte Liebesgeschichte, sondern entführt den Leser, in eine magische Welt. Trotz kleinerer Schwächen, konnte mich das Buch überzeugen und beeindrucken. 


    Jessica Stephens | Wächter – Wahre Liebe ohne Chance | Verlag: Independently published | erschienen am: 06.03.2017 | 313 Seiten | eBook: 2,99€ | TB: 11,99€ | Rezensionsexemplar*


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    © Cover: Jessica Stephens / Designer
    Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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