• Rezension: Summer Girls – Matilda und die Sommer Sonnen Insel von Martina Sahler

    Der Auftakt „Matilda und die Sommersonneninsel“ der Summer Girls Reihe, besticht nicht nur durch sein wunderschönes, sommerliches Cover, sondern es beinhaltet mehrere unterhaltsame Themen, wie zum Beispiel: Freundschaft, Surfen, das erste Kribbeln im Bauch und natürlich Sommer, Sonne und das Meer.

    Sommer am Meer, Surfen und die erste Liebe: Matilda, Emmy, Johanna und Merit leben auf der Insel. Sie sind die „Summer Girls“ und treffen sich meist bei Matilda, deren Vater eine Windsurfschule betreibt. Es ist Ferienbeginn, zahlreiche Anmeldungen flattern der Surfschule ins Haus. Es ist der erste Sommer, in dem die Mädchen auch die Jungs im Auge haben …

    Sommerferien auf der Insel und die vier Freundinnen Matilda, Emmy, Merit und Josy, die hier zu Hause sind, leben vom Tourismus. Matilda arbeitet während der Sommerferien in der Surfschule „Sunny Beach“ und bringt den Minis das Surfen bei.

    Bei der Willkommensparty auf dem Bossenhof fällt ihr ein Junge auf, von dem sie kaum ihren Blick abwenden kann. Wenig später taucht dieser besagte Junge namens Lasse, auch noch in ihrem Kurs auf und möchte ausgerechnet bei Matilda das Surfen erlernen. Doch besucht er wirklich nur den Kurs, um das Surfen zu erlernen?

    Matildas Gedanken kreisen immer wieder um Lasse, eines steht für sie jedoch fest, sie wird sich nie in jemanden verlieben, der nicht auf der Insel lebt.

    Die Handlung wird aus der Sicht von Matilda geschildert. Sie ist ein 14 – jähriges Mädchen und sehr authentisch dargestellt. Obwohl sie das Herz am rechten Fleck hat, nett und zuvorkommend ist, kann sie im Gegenzug aber auch aufbrausend und äußerst impulsiv handeln. Dies erfahren wir vor allem in familiären Situation, wenn Matilda auf ihre Cousine Valerie trifft. Der pubertierende Teenager fühlt sich oftmals ungerecht behandelt und agiert folglich sehr unüberlegt. Gerade diesen aufreibenden Szenen wirken sehr realistisch und machen Matilda vor allem sympathisch und glaubwürdig.

    Zusammenhalt und immer ein offenes Ohr bieten in diesen Situationen Matildas Freundinnen. Die Summer Girls sind eine echt tolle Clique, wobei ein jeder Charakter seine Ecken und Kanten aufweist. Vor allem Lasse gefiel mir durch seine spritzig freche Art sehr gut. Er besticht durch seinen Charme, dem nicht mal die Minis aus Matildas Surfkurs widerstehen können.

    Dem Autorenduo ist mit diesem Auftakt ein unterhaltsames Buch gelungen, welches nicht nur durch vielseitige Themen besticht, sondern auch ein tolles Feeling versprüht. Nachdem ich das Buch an einem Tag verschlungen habe, verspüre ich nun große Lust, auf Urlaub am Meer. Meine Neugierde auf das nächste Abenteuer mit den Summer Girls, indem Emmy die Hauptrolle spielen wird, steigt schon jetzt.

    “Matilda und die Sommersonneninsel” stellt ein unterhaltsames Jugendbuch dar, welches nicht nur für jüngere Leser, -innen geeignet ist. Das Buch überzeugt durch authentisch und liebevoll gezeichnete Charaktere, sowie einem tollen Setting. Auch für Erwachsene bietet das Buch kurzweilige Unterhaltung, die ich gern weiter empfehle.


    Autor: Martina Sahler / Heiko Wolz | Titel: Matilda und die Sommersonneninsel – Summer Girls | Verlag: Carlsen | erschienen am: 01.07.2016 | Seiten: 256 | Gebundene Ausgabe: 9,99€ | eBook: 6,99€ | ISBN: 978-3551651655 | Altersempfehlung: 12 – 16 Jahre


    ©Foto: Nadine Lutter, Cover:Carlsen Verlag / Designer


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