• {Rezension} Herrin der Nordmänner von Peter Heimdall

    Fasziniert und magisch angezogen von diesem wunderschönen Cover, stürzte ich mich in mein erstes Buch von Peter Heimdall. Diese Geschichte ist rau, blutig, brutal und traf somit genau meinen Geschmack.

    Sie sind die härtesten Männer ihrer Zeit – doch ihre Anführerin ist härter als sie alle.

    Im 9. Jahrhundert nach Christus: Frida und ihre Schwester Dagrun sind Schildmaiden und kämpfen Seite an Seite mit den Kriegern ihres Vaters in Britannien. Als sie dort scheitern, begleiten sie ihn auf die Plünderfahrt im Reich der Franken – die schrecklich fehl schlägt! Der Seeweg ist ihnen versperrt, und so bleibt ihnen nur, über Land vor ihren Häschern zurück nach Dänemark zu fliehen. Doch für Frida stellt sich noch eine ganz andere Frage: Kann sie nach dem Tod ihres Vaters die Anführerschaft über die Männer beanspruchen und sie alle sicher zurück in die Heimat führen (Quelle)

    Der Autor entführt uns in das 9. Jahrhundert, wo wir den Zwillingsschwestern Frida und Dagrun begegnen. An der Seite ihres Vaters kämpfen sie als Schildmaiden gegen Britannien, doch sie scheitern kläglich. Fortan ziehen die Dänen auf Plünderfahrt durch Franken, was ihnen den Seeweg nach Dänemark versperrt. Auf der Flucht vor den Feinden bleibt nur noch der Landweg. Doch welche der Schwestern wird nach dem Tod des Vaters die Rolle des Anführers übernehmen und die Männer in ihre Heimat zurückführen können?

    Der Einstieg in das Buch fiel mir Dank des authentischen und flüssig zu lesenden Schreibstils des Autors sehr leicht. Die Geschichte verläuft eher ruhig, besitzt aber eine Intensität, die mich nicht mehr losließ.

    Der Autor räumt den Zwillingen und ihrem Gefolge ausreichend Raum ein, um sich zu entfalten. Somit lernt der Leser nicht nur die Figuren näher kennen, sondern verfolgt auch die Umsetzung der gesetzten Ziele. Die Charaktere haben von Anfang an eine faszinierende Wirkung auf mich.

    Die Zwillinge Frida und Dagrun stehen den Männern im Kampf nichts nach. Sie sind dazu erzogen, in den Krieg zu ziehen, zu morden, aber auch zu plündern. Ihr starker Glaube gilt Odin, dem Kriegsgott. Peter Heimdall ist es hierbei unglaublich gut gelungen, den heidnischen Glauben, Mythen und Sagen der Wikinger, deren Bräuche und Sitten, aufs Papier zu bringen. Die Brutalität und Gewalt, mit der die Charaktere agieren, machte mich fassungslos. Für mich war es kaum vorstellbar so zu handeln. Dennoch vereinnahmten mich gerade diese Aspekte und ließen die Seiten nur so dahin fliegen. Auch wenn die Wikinger ein eingeschworenes Volk sind, herrscht auch unter ihnen Neid und Missgunst. Gesponnene Intrigen führten zu unerwarteten Ereignissen und Wendungen.

    Der Autor hat somit eine Handlung erschaffen, die mich komplett vereinnahmte und faszinierte. Es fällt mir wahrlich schwer meine Eindrücke in Worte zu fassen. Einerseits besticht das Buch durch seine eher ruhige Art, doch der Inhalt wirkte auf mich äußerst intensiv, sodass es noch immer in meinen Gedanken verweilt. Zeitweilig erlangte ich das Gefühl, einen Film zu sehen anstatt zu lesen. Peter Heimdall hat mit diesem Roman einen Fan mehr für sich erobern können, denn es war definitiv nicht mein letztes Buch des Autors.

    Mit dem Roman “Herrin der Nordmänner“, hat der Autor Peter Heimdall eine äußerst unterhaltsame und intensive Geschichte erschaffen, die mich noch heut beschäftigt. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und haben auf mich eine faszinierende Wirkung. Die Handlung besticht durch blutige und brutale Szenen. Dennoch kommt der heidnische Glaube und deren Mythen nicht zu kurz. Es wird definitiv nicht mein letzter Roman des Autors sein.


    Werbung | Peter Heimdall | Herrin der Nordmänner | Verlag: blanvalet | erschienen am: 19.11.2018 | Seiten: 480 | TB: 9,99€ | eBook: 9,99€ | ISBN: 978-3734106453 | Rezensionsexemplar*


    ©Foto: Nadine Lutter, Cover: Autorin / Designer / blanvalet

    Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares, was meine Meinung jedoch nicht beeinflusst!

    Der Beitrag enthält Werbung durch Links, ohne Auftrag.

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