• {Rezension} Frostplitter von Jamie Smith

    Auf das Buch „Frostsplitter“ von Jamie Smith bin ich durch sein wundervolles Cover gestoßen. Der riesige Berg, die dicke sichtbare Eisschicht, sowie der Silhouette eines Mädchens weckten meine Neugierde und ich wurde nicht enttäuscht.

    Eisiger Wind, steile Berghänge und das Versprechen auf Magie. Als Sabira sich vom heiligen Gletscher ihren Frostsplitter herausbricht, der besondere Kräfte verleiht, schneidet ihr eine gewaltige Lawine den Weg zurück ab. Ganz allein in der Schnee verwehten Kälte bleibt Sabira nur der Abstieg durch den Berg. Doch der ist voller Gefahren. Wenn sie überleben will, muss sie lernen dem Frostsplitter zu vertrauen – und über sich hinauswachsen.

    Ein eisig-magisches Abenteuer!  (Quelle)

    Der Einstieg in die Geschichte ist mir Dank des angenehmen und flüssigen Schreibstils des Autors recht leicht gefallen. Hierbei wird der Leser sofort von einer unheilvollen Spannung ergriffen, die auch mich packte und nicht mehr losließ. Ein Prolog weckt die Neugierde, wobei die ersten Kapitel die vielfältige Vergangenheit der Gletscherbewohner, deren Sitten, Bräuche und Rituale verdeutlichen. Stück für Stück lernt man Sabiras Volk näher kennen.

    Natur verbunden mit Magie 

    Im Land Adranna, der Heimat von Sabira, glaubt man an die Kräfte und die Magie des heiligen Gletschers. So werden Jahr für Jahr, Jugendliche nach einer eingehenden Prüfung auf den Gletscher geschickt, um sich einen Frostsplitter aus dem Eis zu brechen. Dieser verleiht ihnen besondere Kräfte und auch in der Gesellschaft, nehmen die Träger eines Frostplitters eine besondere Rolle ein. Vor dieser begehrten Auswahl kommt es jedoch erneut zu Spannungen zwischen Adranna und seinem Nachbarland, was Sabira und ihre Familie ziemlich bedrückt. Unterschwellig spürt auch der Leser den bedrückenden Respekt sowie die Ängste, welche die Bewohner belasten.

    Gefühle und Gefahr 

    Der Autor verwendet gelegentlich Rückblenden, die dem Leser tiefere Einblicke in die Vergangenheit der Bewohner aufzeigen. So erfahren wir zum Beispiel einige Hintergründe zu dem Verschwinden von Sabiras Bruder und kann den Zusammenhalt, die Ängste aber auch die tiefe Zuneigung füreinander spüren.

    Die Handlung gestaltete sich in meinen Augen äußerst spannend, facettenreich und interessant. Ich habe bislang noch kein Buch gelesen, deren Handlung komplett in eisiger Kälte, Schnee und Eis spielt. Der Weg auf den Gletscher gestaltet sich nicht nur gefährlich, er kann auch tödlich enden. Diesen Aspekt hat der Autor sehr vielschichtig und intensiv beschrieben, sodass es mir sehr schwerfiel das Buch nur kurzzeitig aus der Hand zu legen. Ich habe mit Sabira lachen, weinen, kämpfen aber auch trauern können. Sie ist mir trotz ihres jungen Alters sehr ans Herz gewachsen. Mit diesem klugen, tapferen aber auch geschickten Mädchen würde ich sehr gern weitere Abenteuer bestreiten.

    Mit dem Buch “Frostsplitter”, hat der Autor Jamie Smith eine einnehmende und spannende Geschichte erschaffen, die mich von Anfang an ergriff. Abenteuer, Gefahr, Magie und Zusammenhalt gepaart mit emotionalen Momenten ergeben eine wahrlich lesenswerte Geschichte. Ein Buch für jung und alt für gemütliche Leseabende auf der Couch. Von mir gibt es dafür natürlich eine Leseempfehlung!


    Werbung | Jamie Smith | Frostsplitter | Verlag: Chicken House | erschienen am: 31.10.2019 | Seiten: 304 | Gebundene Ausgabe: 16€ | eBook: 10,99€ | ISBN: 978-3-551-52113-2 |


    ©Foto: Nadine Lutter, Cover: Autorin / Designer / Chicken House Verlag

    Der Beitrag enthält Werbung durch Links, ohne Auftrag.

     

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