• Rezension: Feral Moon – Die rote Kriegerin von Asuka Lionera

    „Feral Moon – Die rote Kriegerin“ von Asuka Lionera, stellt den Auftakt einer dreiteiligen Serie dar. Das wunderschöne und märchenhafte Cover erregte meine Aufmerksamkeit und ich bin durchaus glücklich darüber, denn auch die dazugehörige Geschichte konnte mich vollends überzeugen.

    Als Frau hat Scarlet nach dem Tod ihres Vaters, dem Clanführer der Roten, nicht viele Möglichkeiten. Die Welt, in der sie lebt, ist ein gefährlicher Ort, an dem hungrige Bestien in den Wäldern lauern – starke und unzähmbare Kreaturen. Einzig die hohen Mauern der Städte, in denen die Frauen leben müssen, versprechen ein Minimum an Sicherheit. Aber Scarlets rebellisches Herz sehnt sich nicht nach Schutz, sondern danach zu kämpfen. Und nach ihrem besten Freund: Tristan, dem Sohn des neuen Clan-Führers. Für ihn ist sie bereit alles zu riskieren: ihre Zukunft, ihr Leben und ihre Liebe.

    Der Einstieg in das Buch ist mir dank des einnehmenden und flüssigen Schreibstils der Autorin sehr leicht gefallen. Ich war sofort von der düsteren und märchenhaften Atmosphäre vereinnahmt, die mich bis zum Ende auch nicht mehr losließ.

    Zunächst wird der Leser in ein abgelegenes Dorf entführt, wo die junge Scarlet lebt. Nach dem Tod ihres Vaters wird sie von ihrem Clan als Außenseiterin betrachtet, nur ihre Großmutter und ihr bester Freund Tristan, stehen schützend an ihrer Seite. Unerwünschte knisternde Gefühle begleiten die Begegnungen der Freunde. Doch Scarlet hegt nur einen Wunsch, sie möchte einmal Wächterin werden und gegen Ferals kämpfen, die seit ewigen Zeiten die Dörfer und ihre Bewohner bedrohen.

    Nach einem schweren Schicksalsschlag wird Scarlet vom besten Trainer des Landes zur Wächterin ausgebildet. Diese Prozedur verlangt ihr einiges ab, sie muss sich in Geduld üben und überzeugt den Leser mit ihrem starken Charakter. Ich konnte mich sehr gut in den Charakter Scarlet hineinversetzen, mit ihr lachen, kämpfen und lernen, mich zu gedulden. Scarlet weiß trotz einiger traumatischer Erlebnisse, sehr genau was sie möchte und wofür es sich lohnt zu kämpfen. Auch Tristan ist mir durch seine einfühlsame Art ans Herz gewachsen. Asuka Lionera hat ein wundervolles Gleichgewicht zwischen Brutalität und emotionalen Momenten erschaffen, die ein reines Gefühlschaos beim Leser hinterlassen.

    Die Schauplätze und vor allem die detaillierte Beschreibung der Ferals, sind sehr authentisch und bildlich in Szene gesetzt worden. So manches Mal, lief mir wegen dieser Wolf ähnlichen Wesen, ein Schauer über den Rücken.

    Ziemlich spät bemerkte ich erst, dass wir uns bereits in der Zukunft befinden. Die Erde, wie wir sie derzeit kennen, gibt es nicht mehr und die Ferals sind ein Überbleibsel aus dieser längst vergangenen Zeit. Mit dieser Erkenntnis verlor sich für mich auch die märchenhafte Atmosphäre, was ich etwas bedaure. Nichtsdestotrotz, hat die Autorin eine fantastische Geschichte gezaubert, die mich von Anfang bis Ende fesseln konnte. Vor allem der gemeine Cliffhanger am Ende macht mich nun unheimlich neugierig auf den zweiten Band und ich bin froh, dass dieser bereits auf meinem Kindl wartet.

    Mit dem Auftakt “Feral Moon – Die rote Kriegerin“ hat Asuka Lionera eine spannende und äußerst gefühlvolle Fantayreihe erschaffen, welche mich durch starke und authentisch gezeichnete Charaktere, sowie einem märchenhaften Setting, überzeugen konnte. Die unvorhersehbare Entwicklung und der gemeine Cliffhanger am Ende, lassen mich mit Spannung den nächsten Band erwarten. Klare Leseempfehlung!

     

    Alle Bände der dramatisch-düsteren Reihe »Feral Moon«:
    — Band 1: Feral Moon. Die rote Kriegerin
    — Band 2: Feral Moon. Der schwarze Prinz
    — Band 3: Feral Moon. Die brennende Krone (erscheint August 2018)

     


    Autor: Asuka Lionera | Titel: Feral Moon – Die rote Kriegerin | Verlag: Dark Diamonds | erschienen am: 28.06.2018 | Seiten: 455 | eBook: 4,99€ | Werbung | Rezensionsexemplar*


    Ich danke dem Dark Diamonds Verlag für das Rezensionsexemplar, was meine Meinung jedoch keinster Weise beeinflusst!

    ©Foto: Nadine Lutter, Cover: Dark Diamonds / Designer

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