• Rezension: Elesztrah – Feuer und Eis von Fanny Bechert

    Auf das Buch „Elesztrah – Feuer und Eis“ von Fanny Bechert, bin ich durch das zauberhafte Cover aufmerksam geworden. Verziert wurde es mit ausdrucksstarken Farben, die dem Betrachter sofort ins Auge fallen und einer mittig positionierten Frau, aus deren Händen eine Feuerwalze herausflammt.

    Eine verbannte Jägerin auf der Suche nach ihrem Gefährten…

    Ein Krieger aus den Reihen der königlichen Garde…

    Eine Macht, die beide untrennbar miteinander verbindet…

    Als die Elfe Lysanna herausfindet, dass ihr Gefährte von dem gefürchteten Flammenden Lord gefangen gehalten wird, erfüllt sie nur der Wunsch, ihn aus den Klauen des Schreckens zu befreien. Dabei hilft ihr der Clan >Angelus Motis<, dem viele verstoßene und geächtete Mitglieder angehören. Mitten in den Vorbereitungen auf den bevorstehenden Kampf taucht der Elfenkrieger Aerthas im Dorf auf, mit dem sich Lysanna auf unerklärliche Weise verbunden fühlt. Ob es an den geheimnisvollen Kräften liegt, die beide in sich tragen? Doch nur mit der Vereinigung und Beherrschung ihrer Kräfte, haben sie die Möglichkeit, den Flammenden Lord endgültig zu vernichten. Oder steht ihnen die wachsende Zuneigung zueinander dabei im Weg?

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    Der Einstieg in das Buch ist mir sehr gut gelungen. Sofort fühlte ich mich in der Welt von Elesztrah durch seine märchenhafte Erscheinung, gefangen.

    „Es war Nacht gewesen und sie hatte ohne ein Feuer oder eine Art Lager auf dem kalten Fels gelegen, der den Übergang in das Eisland darstellte, als wäre sie an dieser Stelle einfach zusammengebrochen… oder abgelegt worden. „ ( S. 22 )

    Man fühlt sich von Anbeginn in die Geschichte ein, was an dem unglaublich anschaulichen, bildlichen und flüssigen Schreibstil der Autorin liegen mag. Bei diesem Buch hatte ich durch die sagenhaft detaillierten und lebendigen Beschreibungen, teilweise das Gefühl, einen Film zu schauen anstatt zu lesen.
    Fanny Bechert überzeugte mich mit diesem Buch auf ganzer Linie. Sie hat eine rundum fantasievolle Geschichte geschaffen, bei der es meiner Meinung nach, nichts auszusetzen gibt. Eine ausdrucksstarke und komplexe Handlung, verwoben mit ausreichender Spannung, knisternden Gefühlen, sowie kennzeichnenden Charakteren.
    Lysanna hat sich durch ihren Mut, ihrer Aufopferung gegenüber anderer Wesen, sofort einen Platz in meinem Herzen gesichert. Aber auch der Charakter von Aerthas hat mir gut gefallen. Weitere Mitglieder des Clans, bestehend aus Elfen, Zwergen, Trollen, aber auch Menschen, rundeten die Geschichte ab.
    Fanny Bechert entführt uns auf eine fantasievolle Reise, die einem einiges abverlangt. Man verfolgt Szenen, die das Herz berühren, andere wiederum jagen einem eine Gänsehaut über den Rücken. Es entsteht ein wundervolles Gleichgewicht zwischen zauberhaft magischen Momenten und Grausamkeiten sowie Brutalität. Diese Wendungen erschaffen einen hohen Spannungsbogen, der den Leser im Buch regelrecht gefangen hält.
    Der Cliffhanger am Ende hinterlässt den Leser mit offenen und unbeantworteten Fragen, diese entfachen die Neugier, auf eine weitere Reise nach Elesztrah.
    Daher wartet der zweite Band „Elesztrah – Asche und Schnee“ bereits darauf, von mir gelesen zu werden.

    Ich möchte unbedingt wieder, in der magischen und fantastischen Welt von Elesztrah versinken. Die Autorin hat mit diesem Buch, ein sehr bildgewaltiges Werk geschaffen, welches das Herz eines jeden Fantasy Fans höher schlagen lässt.


    Funny Bechert | Elesztrah – Feuer und Eis | Sternensand Verlag | erschienen am: 03.11.2016 | 460 Seiten | TB: 12,95€ / eBook: 6,99€ | 


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    ©Foto: Nadine Lutter, Cover: Sternensand Verlag, Designer, Autor

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