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    Der „Wein“ ist ein alkoholisches Getränk, oder aber auch ein Genussmittel, welcher aus dem vergorenen Saft der Weinbeere gewonnen wird. Diese wachsen an länglichen Rispen an der Weinrebe. Durch spezifische önologische Methoden erfolgen bei der Lagerung zahlreiche biochemische Reifeprozesse, die sehr unterschiedlich und vielfältig sein können und dafür Sorge tragen, dass  manche Weine jahrzehntelang reifen und auch haltbar sind.

    Die häufigsten Weine sind Rot- und Weißweine sowie Roséweine. Schaumweine wie zum Beispiel Sekt, Champagner, Cava etc. entstehen aus Wein während einer zweiten Gärung. Als Perlweine (Prosecco) bezeichnet man gering schäumende Weine, bei denen in der Regel, die Kohlensäure technisch zugesetzt wird.

    Bildmaterial: pixabay.com

    Arten von Wein:

    Der Weißwein wird oftmals aus den hellen Trauben erzeugt. Beinahe die Hälfte der weltweit erzeugten Weine ist weiß und diese werden in der Regel jung getrunken. Der recht hohe Säuregehalt und die frischen und fruchtigen Aromen sind kennzeichnende Merkmale. Zu den bekanntesten Weißweinen gehören: Riesling, Sauvignon Blanc, Chardonnay und Weißburgunder.

    Natürlich gibt es auch Weißweine, die wesentlich üppiger und weniger säurelastig ausfallen. Diese Weine besitzen dafür einen höheren Alkoholgehalt und wurden in einem Holzfass ausgebaut. Zu diesen langlebigen Weißweinen gehören unter anderem der Wein aus Burgund, aber auch hochwertige Rieslinge aus dem Rheingau oder von der Mosel.

    Varianten :

    trockener Weißwein

    halbtrockener Weißwein

    süßer Weißwein

    Bildmaterial: pixabay.com

    Der Roséwein wird aus dunklen Trauben gewonnen. Bei der Herstellung wird bereits nach weinigen Stunden, Most und Schalen voneinander getrennt, damit nur ein geringer Anteil der Farbstoffe vom Most aufgenommen wird und der Wein später eine zarte Färbung erlangt.

    Für den Roséwein werden häufig folgende Rebsorten verwendet: Spätburgunder, Tempranillo, und Pinotage. Aber auch Cabernet Sauvignon sind beliebte Rebsorten für diese Weinart.

    Varianten:

    trockener Rosé

    halbtrockener Rosé

    Bildmaterial: pixabay.com

    Für den Rotwein werden ausschließlich rote Trauben verwendet. Die Farbe des Weines stammt nicht aus dem Fruchtfleisch der Beeren, sondern aus deren Schalen. Schalen und Lost gären daher zusammen, damit die Farbe und Gerbstoffe extrahiert werden können. Die Intensität der Farbe des Weines hängen im Wesentlichen von der Zeit des Kontaktes von Most und Schalen ab. Bei einem intensiven und schweren Rotwein, zum Beispiel aus Bordeaux kann diese Zeitspanne bis zu zwei Wochen betragen. Bei einem leichten Rotwein (Dornfelder) hingegen, reichen bereits weinige Tage aus, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.

    Rotwein beinhaltet neben Fruchtaromen häufig auch würzige und balsamische Noten, welche durch die Reifephase im Holzfass betont werden. Sehr viele Rotweinreben wachsen mit viel Sonne und wenig Regen in südlichen Anbaugebieten besonders gut. Bekannte Rebsorten für Rotwein sind: Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Noir u.v.m.

    Varianten:

    trockener Rotwein

    halbtrockener Rotwein

    süßer Rotwein

    Bildmaterial: pixabay.com

    Perlwein sind die Weine, die mit wenig Kohlensäure versetzt werden. Viele einfache Prosecco aus Italien sind Perlweine.

    Schaumweine hingegen gibt es erst, seit spezielle dickwandige Glasflaschen entwickelt worden sind, die dem Druck der Kohlensäure standhalten können. Als Grundlage für einen Schaumwein, egal ob Sekt, Champagner oder Cava, dient immer ein Stillwein. Dieser hat in der Regel einen niedrigen Alkoholgehalt, da während der Gärung nicht nur Kohlensäure entsteht, sondern auch der Alkoholgehalt steigt.

    Varianten:

    trockener Schaumwein

    halbtrockener Schaumwein

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    Edelsüße Weine sind konzentrierte Süßweine, die sehr hochpreisig sind. Ein edelsüßer Wein wird ganz oder teilweise aus Trauben erzeugt, die von Edelfäule befallen wurden. Die Trauben schrumpeln dabei stark ein und enthalten nur noch wenig Saft, weshalb die Ausbeute nicht groß ausfällt. Dies erklärt auch den hohen Preis. Der wohl bekannteste edelsüße Wein der Welt ist der Château d’Yquem aus Sauternes in Frankreich.

    Als Likörweine werden alle Weine zusammengefasst, die einen Alkoholgehalt von mindestens 15 Vol.% aufweisen. Dazu zählen unter anderem Portwein, Marsala, Madeira und Sherry. Hierbei wird ein Grundwein verwendet, der aufgespritet wird, um einen höheren Alkoholgehalt zu erzeugen.


    Die Autorin Constanze Wilken entführt mit ihrem Roman “Die Frauen der Villa Fiore” an einen wundervollen Schauplatz in der Toskana. Hierbei werden nicht nur Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Familie ausgefochten, sondern auch Ereignisse und Wendungen aus längst vergangenen Zeiten, zutage getragen. Der Autorin gelingt es äußerst geschickt, verschiedenste Themen miteinander zu verflechten, sodass eine informative, aber auch herzerwärmende Geschichte entstand. Nicht nur die emotionalen Momente konnten mich Seite für Seite gefangen nehmen, sondern auch die Thematik der Weinherstellung. Es war für mich äußerst interessant zu erfahren, welche Wege beschritten werden, um Wein herzustellen. Dabei kann natürlich auch einiges schieflaufen. Ob es sich dabei um Manipulation oder einfach nur um Unachtsamkeit der Mitarbeiter handelt, solltest ihr am besten selbst herausfinden.

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